E169 - Innovation im Betrieb: Warum Fehlschläge dein bestes Werkzeug sind
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Worum geht's in dieser Episode? Felix Fuchs und Birgit Hermes sprechen über Innovation im Unternehmensalltag – konkret, ehrlich und mit eigenen Beispielen aus der Druckbranche. Das zentrale Werkzeug: die Frage „Was wäre wenn?"
Eigene Projekte: Erfolge und Fehlschläge
Web-to-Print-Openshop – der Reinfall Ein öffentlicher Online-Druckshop, der viel Zeit und Energie kostete, aber mangels Traffic und technischer Komplexität aufgegeben wurde. Wichtige Erkenntnis: Branchenferne Softwareentwickler unterschätzen die Komplexität von Druckkalkulation.
Closed Web-to-Print-Shop – der Erfolg Kundenindividuelle Bestellportale mit eigenem Logo, automatischer Datengenerierung, Freigaberegelungen und Kostenstellen. Läuft 24/7, eignet sich besonders für Unternehmen mit mehreren Niederlassungen.
Weihnachtsshop & Geburtstagsautomatisierung Aus dem Shop-System entstand eine Lösung, mit der Kunden eigene Geschenke auswählen und direkt verschicken lassen können – inklusive automatisierter Geburtstags-E-Mail. Ein klassisches Beispiel für Weiterentwicklung aus einer bestehenden Idee.
Inspiration von außen: Sara Blakely & Spanx Sara Blakely hat als Branchenfremde ohne Kapital, ohne Netzwerk und ohne Textilerfahrung Spanx aufgebaut. Sie schnitt ihre Strumpfhosen im Wohnzimmer ab, schrieb ihr eigenes Patent und überzeugte Einkäuferinnen mit einer spontanen Vorführung auf der Damentoilette. Die Strumpfhosenhersteller hatten sie zuvor alle abgewiesen.
Fazit & Kernaussagen Fehlschläge in Testphasen sollten nicht bestraft, sondern genauso behandelt werden wie Erfolge Neue Mitarbeiter und Azubis liefern oft die besten Impulse – weil sie noch keine eingefahrenen Denkmuster haben
Branchenfremde Perspektiven sind ein Vorteil, kein Nachteil Edison brauchte tausende Versuche für die Glühbirne. Amazon 20 Jahre. Beharrlichkeit ist kein Zufall.
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