00:00:00: Wie viel haben nach der Kampagne eigentlich angerufen?
00:00:03: Angerufen.
00:00:12: Herzlich willkommen bei Inspiration!
00:00:15: Ja, heute kommen wir zu einer Folge beginnt eine gute Kampagne mit einem guten Design
00:00:25: oder eher damit festzulegen was eigentlich passieren soll?
00:00:28: und das wird halt sehr sehr oft vergessen dass man ne schöne Kampanie gestaltet und eigentlich ist aber dem Kunden Beziehungsweise oder den potenziellen Kunden gar nicht klar, was er eigentlich machen soll.
00:00:40: Das heißt es ist eine super Einladung, perfektes Papier, schöne Gestaltung aber der Kunde weiß...
00:00:50: Wird nicht zum nächsten Schritt geleitet ne?
00:00:52: Genau!
00:00:52: Die sogenannte Handlungsaufforderung bleibt aus
00:00:55: Oder auch der kunde weiß gar nicht was überhaupt machen soll.
00:00:59: also da ist das gleiche wird zum nächsten schritt geleitet genau und dann.
00:01:06: Dann kann man natürlich auch überhaupt nicht messen, ob so eine Kampagne überhaupt erfolgreich ist.
00:01:11: Weil man gar nicht weiß was man überhaupt messen soll.
00:01:14: Deswegen... Vorher entscheiden was man denn messen will?
00:01:18: Woran der Erfolg gemessen wird?
00:01:20: Nicht am Anruf wenn dann irgendwas anderes ein Termin oder ähnliches verlangt wird.
00:01:27: Richtig!
00:01:28: Also gut ist es natürlich bei einer Kampagnen wenn der Kunde überhaupt irgendwie reagiert.
00:01:32: das ist ja schon mal prima wenn er irgendwie anruft aufgrund dessen.
00:01:36: Aber es wäre natürlich schön, wenn man dann auch hinterher sagen konnte.
00:01:38: Wann ist die Kampagne erfolgreich gewesen?
00:01:40: Also man muss sich im Grunde im Vorhinein schon damit beschäftigen.
00:01:44: was so will ich erreichen?
00:01:46: und wie kann nicht überhaupt messen dass eine Kampanie erfolgreich ist?
00:01:50: also Kennzahlen statt Kaffeesatz erinnert mich gerade hier.
00:01:54: dein Kaffee steht hier so schön duftet so lecker.
00:01:58: das ist natürlich ganz wichtig.
00:01:59: auf der anderen Seite können wir genauso auch eine Kennzahl festlegen für wann ist ne Kampanne gescheitert?
00:02:05: Das ist ja, genau.
00:02:06: Richtig!
00:02:07: Also das eine schließt das andere ja nicht aus.
00:02:11: Wenn du ziele festst und sie werden nicht erreicht, ist es gescheitert.
00:02:16: Aber es sind natürlich trotzdem auch verschiedene Stufen.
00:02:18: Ich weiß was du meinst.
00:02:19: Du meinst, dass die Kampagne komplett daneben gewesen oder war sie super erfolgreich?
00:02:24: War sie zufriedenstellend?
00:02:25: Da gibt's auch verschiedene Varianten.
00:02:27: Oder hat man halt Stellschrauben, die man verbessern kann im Laufe der Kampagnen damit man dann halt das Ergebnis noch erreicht.
00:02:34: Auf jeden Fall.
00:02:36: Ja, wir haben mal so ein paar Beispiele mitgebracht für Kampagnen oder für Einladung die vielleicht nicht so gut waren, die einigermaßen zufriedenstellen und schon sehr durchdacht waren.
00:02:50: also wir haben hier eine Broschüre.
00:02:52: Da wird ein Programm vorgestellt, so einen Schulungsprogramm auf mehreren Seiten und zum Schluss ist das die letzte Seite.
00:03:01: Das ist ein bisschen archschokierend.
00:03:03: da steht ihre Ansprechpartnerin.
00:03:05: dann sind da zwei Bilder von Damen und ein Bild dass es nur so ein Sohn Eiken unternehmen stehen die Namen.
00:03:13: Also das ist
00:03:13: echt das ist sowas von krass weil also keine Telefonnummer keine e-mail kein keine Kontaktdaten nichts einfach nur zwei Bilder, die Namen und bei dem einen ist davon der Dame noch nicht mal das Bild dabei.
00:03:27: Also wer soll sich denn von sowas angesprochen?
00:03:30: Also der Slogan ist ihre Ansprechpartnerin sprechen sie uns an.
00:03:33: Super!
00:03:34: Also ich meine es gibt wenigstens eine Aufforderung.
00:03:36: aber die Auffforderung ist natürlich wenn dich einer zufälliger Weise die ganzen drei Personen persönlich kennt und die Hände nur im Kopf hat oder gespeichert hat natürlich wirklich chaotisch.
00:03:47: also das ist ein wirklich ein absolutes Negativbeispiel weil man muss ja den Kunden es möglich leicht machen, einen zu kontaktieren.
00:03:54: Und da gibt's halt so viele Möglichkeiten... Also ein Telefonnummer und eine E-Mailadresse hinzuschreiben ist ja nur die Mindestanforderung, die man so haben kann vor allem wenn man hier sieht.
00:04:05: Da ist so viel Platz!
00:04:06: Die Zeit ist fast weiß.
00:04:09: In der oberen Hälfte sind diese drei Bilder und das Logen.
00:04:12: Das sieht
00:04:13: einfach unfertig aus?
00:04:14: Ja, das sieht ausser als wenn einer was vergessen hält.
00:04:18: Also wirklich sehr merkwürdig.
00:04:20: Also das ist wirklich das absolute Negativbeispiel.
00:04:22: Das haben wir hier zum Beispiel in der Verpackung, da ist es schon ganz gut.
00:04:26: Da ist natürlich erklärt was drin ist und so weiter.
00:04:28: aber da ist auch ein QR-Code drauf und er führt zu weiteren Informationen.
00:04:31: Das ist dann natürlich schon mal ein wirklich guter Schritt...
00:04:36: Da kann man natürlich eine Learningpage hinter schalten wo man gucken kann wird die auch besucht?
00:04:41: Genau richtig damit man an dessen dann auch wieder tracken kann.
00:04:45: ist es erfolgreich oder nicht.
00:04:48: Aber das ist natürlich, wenn der Kunde so eine Verpackung in der Hand hält.
00:04:52: Hat er ja schon was gekauft?
00:04:55: Außer er guckt sich das im Laden an.
00:04:56: aber ob er dann im Laden da den QR-Code scannt weiß ich auch nicht.
00:04:59: Ja doch kann ich mir auch gut vorstellen.
00:05:00: Könnte auch sein also beides.
00:05:02: Also da gibt es mehrere Möglichkeiten.
00:05:04: dann dass der Kunden dann und dementsprechend sollte dann halt das was hinter dem QR-Kode ist auch aufgebaut sein.
00:05:10: Manst bringt das ja nicht viel ne.
00:05:13: Das ist immer eine ganz gute Sache.
00:05:14: Kann
00:05:15: dem Crossel hinterkommen... Absell oder eine Anleitung kann ja alles möglich dahinter kommen.
00:05:19: Ja,
00:05:19: richtig.
00:05:20: Je nachdem welches Ziel das Ding dann hat?
00:05:24: Genau.
00:05:24: Das ist eben das Wichtige.
00:05:25: Das Ziel vorher festlegen und dann kann man halt wählen wie viele Besucher waren auf der Webseite, also auf dieser Landingpage die dahinter steht und da kann man auch wieder messen
00:05:34: Und die Gestaltung dahin gehen dann aufbauen.
00:05:36: Richtig
00:05:37: Was schon in Design praktisch klar wird.
00:05:39: was kommt da eigentlich?
00:05:41: Kommt jetzt eine Anleihtung dahinter oder halt noch weitere Produkte Soll angerufen werden, soll in Termin gebucht werden.
00:05:50: Ja kommt jetzt immer drauf an was da jetzt gerade verbucht wird.
00:05:53: Aber du hast auch noch ein Beispiel und das ist glaube ich schon mal ganz gut durchdacht?
00:06:01: Wir haben es selbst gemacht und ich würde mal behaupten wir haben uns damit schon ein bisschen auseinandergesetzt.
00:06:07: Wir sind der Verkaufspsychologie-Experten TÜV geprüft.
00:06:11: Storyteller, genau.
00:06:12: Das heißt diese Bushiro oder dieser sechsseitige Folder den wir als Mailing verschickt haben der hat eine gewisse Struktur.
00:06:20: also er zieht erst mal die Aufmerksamkeit auf dem Titel.
00:06:23: da sind Menschen abgebildet mit Augen weil Menschen folgen immer Menschen und im Blick.
00:06:27: Der Blick wird geleitet über die Designstruktur über den Text die Bilder.
00:06:32: Also es gibt einen zweiten Leseweg das heißt Wörter kommen nochmal einfacher Zum überfliegen werden die.
00:06:39: Eine zweite Lese, welche heißt es sind bestimmte Worte, sind großgeschrieben, dass sie sofort also fetter geschrieben, das direkt ins Auge fallen und dadurch muss man nicht den ganzen Text lesen sondern kann einfach auch nur überfliegender.
00:06:50: bist du ja ein großer Freund von.
00:06:51: Einfach nur scannen?
00:06:52: Du hast ja nie Zeit!
00:06:53: Im Grunde weiß mal sofort wo ums geht genau.
00:06:56: Dann kommt auf der zweiten Seite vier scharke Gründe und das ist einfach nochmal so als Trust.
00:07:01: Da geht es halt auch stark auf Zahlen, weil unsere Ziehruppe da in dem Fall blau war.
00:07:05: Die ja auch sehr fundierte Zahlen braucht um auf so was einzugehen.
00:07:12: Dann haben wir Case Studies auch Trustelemente Das heißt Kunden die dann uns bewertet haben und über Projekte erzählen die besonders gut gelaufen sind.
00:07:22: Dann geben wir noch eine Rubrik Mehrwert also geben wirklich gute Insights und fünf Tipps zu Printmedien Einfach um den Kunden etwas an die Hand zu geben, Reziprozitätsgesetz.
00:07:34: Man kriegt was zurück und am Ende gibt es dann halt auch die Handlungsaufforderung eine ganz klare, dass man anrufen soll und auch über ein QR-Code zusätzlich und das alles mit Blickführungen usw.
00:07:49: Genau!
00:07:50: Und da stand natürlich auch hinter, da haben wir uns vorher Gedanken gemacht was wollen wir erreichen?
00:07:54: den Anruf des Kunden.
00:07:56: Das war also eine Zielgruppe schlafende Hunde die lange nichts mehr gekauft haben jetzt diese Broschüre bekommen und da war halt das Ziel zehn Prozent sollten anrufen und die sollten dann insgesamt für eine gewisse Summe auch kaufen.
00:08:12: und es hat doch geklappt.
00:08:14: Das haben wir dann gemessen.
00:08:16: Klar, wir wussten ja, welche Kundengruppe die bei uns zuzuordnen sind und das waren halt die schlafenden Hunde.
00:08:21: Und sobald sie dann Angebot angefordert haben gab es einen Tick in der Echselliste und dann wussten wir hinterher genau hat's geklappt oder nicht?
00:08:32: Bei der war es genauso.
00:08:34: also wir haben das Ziel erreicht.
00:08:35: Wir haben es erreicht!
00:08:36: Das war gut.
00:08:38: aber wo wir eben gesagt haben ein bisschen verifizieren Die Bombe, wir hatten die Ziele sehr realistisch gesteckt.
00:08:45: Und das war jetzt nicht so dass die Zielen weit übertroffen wurden sondern sie wurden erreicht also Kampagne erfolgreich.
00:08:51: Sehr erfolgreich wäre es gewesen wenn man zum Beispiel stoppelt erreicht hätten oder so von dem was wir eigentlich wollten und wenn gar keiner sich gemeldet hätte wäre es natürlich der absolute Flop gewesen.
00:09:02: Hängt ja auch immer davon ab was kommt dann dahinter?
00:09:04: Was kriegt der Kunde am Endeffekt?
00:09:06: Wir haben ja auch Kampagnen am Laufen, wo der Kunde dann ein kostenloses Gerät bekommt.
00:09:11: Ja richtig!
00:09:12: Bei einer Markteinführung oder so?
00:09:14: Da sind da natürlich nochmal andere Conversion-Raten möglich?
00:09:16: Natürlich.
00:09:17: also wir haben eine statistisch gute Conversion weit genommen.
00:09:22: ich glaube wir waren bei fünf Prozent und hatten dann aber eine Erwartung von zehn Prozent.
00:09:28: Also wir haben das schon gesteigert und das war auch haben wir auch geschafft.
00:09:32: Und dann kommt es ja natürlich immer noch an weil sagen wir mal so ... so ein Druckprodukt zu verkaufen.
00:09:38: Das verkaufst du ja nicht, weil du einen Mailing schickst!
00:09:41: Da hat er ja nicht gerade eine Anforderung der Kunde.
00:09:43: Deswegen haben wir das auch lange gestreut... also wir haben das glaube ich im August verschickt und die Auswertungsphase war bis Ende des Jahres,... ...weil du musst dem Kunden ja auch Zeit geben, Druckprodukte haben zu wollen.
00:09:56: Es war
00:09:57: ja auch mehr stufig?
00:09:58: Genau.
00:09:59: Ja, es waren mehr stufe und diese Welle wurde langsam aufgebaut ... um halt die Kunden dahin zu führen, dann am Ende auch eine Handung auszuführen oder zu kaufen.
00:10:08: Richtig!
00:10:10: Aber es war auch ein längerer Auswertungszeitraum... ... weil das einfach ist ja kein spontan Kauf.
00:10:14: Du kaufst ja nicht spontan.
00:10:15: Brauchst du jetzt plötzlich neue Visitenkarten?
00:10:18: Also du kannst dadurch da einen erinnert werden,... ... dass du wirklich welche brauchst, weil du keine mehr hast.
00:10:22: Klar, das passt aber du brauchst ja normalerweise wenn die aufgebraucht sind und dann bist du aber durch vielleicht so ein mehrstufiges Mailing wieder in Erinnerung... ...dann kommt der Kunde auf wieder zu dir.
00:10:33: Ja, und so war das auch.
00:10:34: Genau.
00:10:35: also ich würde sagen wir machen mal was Neues, aber wir machen eine Aufgabe der Woche bei manchen Folgen.
00:10:44: Also hier wäre mein Vorschlag guckt euch doch mal eure letzte Aktion an die ihr gemacht habt Fisch die mal raus und guck mal.
00:10:53: Habt ihr wirklich vorher klar definiert wie waren die Ziele?
00:10:57: Was soll der Kunde überhaupt machen?
00:10:59: Wie ist die Handlungsaufforderung?
00:11:01: wird dem Kunden das direkt klar oder nicht Genau.
00:11:04: Und wenn ihr dann rausgefunden habt, nein!
00:11:06: Dann habt ihr direkt eine Superverbesserung für eure nächste Kompagne weil das ist das A und O.
00:11:11: Wenn ja vielleicht gibt es Handlungsaufführungen aber davor ist vielleicht nicht genug designtechnisch oder Blickführung, Design etc.
00:11:20: gelaufen.
00:11:20: auch da mal gucken was man optimieren kann.
00:11:23: Und wisst ihr wirklich genau war die Kompanie erfolgreich?
00:11:27: Habt ihr Kennzahlen vorher festgelegt?
00:11:29: Oder habt ihr einfach nur aus dem Kaffeesatz gelesen?
00:11:34: Ja,
00:11:34: genau.
00:11:36: Ich hoffe wir konnten euch ein bisschen mehr Wert vermitteln das ihr so ein bisschen wisst worauf auch noch zu achten ist.
00:11:45: dann abonniert den podcast like die folgen kommentiert und wir freuen uns auf die nächste Folge.
00:11:52: bis zur nächsten Folge.