PRINTSPIRATION

Transkript

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00:00:00: POSITIONIERUNG im Zeitalter von KI.

00:00:07: Herzlich willkommen bei PUNSBIRATION, den praktischen Pin-Podcast!

00:00:10: Heute haben wir mal wieder ein Gast bei uns, Eike Rohjan der Spezialist genau für diese Dinge ist.

00:00:17: Eike stelle ich doch kurz mal vor.

00:00:20: Hallo Birgit erstmal vielen Dank für die Einladung.

00:00:23: Vielen dank dass du gekommen bist.

00:00:24: Ich freue mich hier

00:00:24: zu sein.

00:00:26: Ja ich bin Eike Rohjan, kreativer und Markenstrategie.

00:00:32: Seit über dreißig Jahren schon in dem Bereich Marketing-Kommunikation tät ich.

00:00:38: Und heute ist dein erster Podcast, hast du gesagt?

00:00:39: Ja

00:00:39: und heute ist mein erster podcast!

00:00:42: Wir freuen uns sehr, dass wir das Deville mit erheben dürfen.

00:00:45: Ich freue mich auch, dass ich das hier in so einer schönen Atmosphäre zum ersten Mal erleben

00:00:49: kann.

00:00:50: Super, jetzt habe ich dich aber unterbrochen.

00:00:51: Das macht nichts.

00:00:52: Also

00:00:53: ich hab mal sehr früh schon in der Schulzeit meine Leidenschaft entdeckt für das ganze Thema Marketing- Kommunikation Und bin dann auch direkt nach der Schule schon in einer kleinen Agentur, in Köln damals mit einem Praktikum eingestiegen und habe da quasi Blut geleckt.

00:01:08: Okay!

00:01:08: Und tatsächlich noch in Zeiten wo Print noch ein Riesenthema war eigentlich das einzige Thema digital Kommunikation gab es zu der Zeit noch nicht.

00:01:19: Wir haben wirklich angefangen mit Skapel- und Reisschiene Layouts zu bauen alles Handarbeit.

00:01:28: Also hast

00:01:28: du das von der Pieke auf mitbekommen?

00:01:30: Ich

00:01:30: habe es schon mal mitbekommen.

00:01:31: Genau, ich wurde noch irgendwie als Praktikant in den Keller geschickt um Rasterpunkte zu holen.

00:01:36: Ja, cool!

00:01:38: Und ja dann bin ich irgendwann in Düsseldorf gelandet bei BMZ FCA.

00:01:43: Das ist ein Teil von der Publicist-Gruppe heute Sachi und Sachi.

00:01:51: Da hab' ich in der Kreation neun Jahre gearbeitet auf vielen großen spannenden Kunden, hab viel Auto gemacht Toyota, Lexus.

00:01:59: Daher zu...

00:02:03: Sehr spannend besonders die männlichen.

00:02:06: Ja!

00:02:09: Aber halt auch sehr klassisch noch irgendwie damals orientiert.

00:02:12: Out of Home, Kampagnen, Print TV.

00:02:15: und dann habe ich da irgendwann so den Weg in das Digitale begonnen war dann irgendwie Teil des Publisys Modem Hubs in Düsseldorf, wo quasi es darum ging von Publises aus den digitalen Hub aufzubauen und bin dann in die Interactive, hieß das damals noch, gewechselt.

00:02:40: Dann habe ich mich aber irgendwann auch selbstständig gemacht als Kreativdirektor, hab da eine Zeit lang für unterschiedliche Kunden, unterschiedliche Agenturen gearbeitet, aber mal ein bisschen PR Einblick bekommen was mich auch sehr gereizt hat.

00:02:52: Und in dieser Zeit ist aber dann so meine Leidenschaft für die Strategie auch entstanden.

00:02:59: Ich lag wahrscheinlich einfach auch irgendwie an den Umständen, man kriegt ja immer Briefings kurz vor Schluss als Freier aus dem man da noch irgendwas machen soll und habe ich mich dann doch oft gefragt, wo soll das jetzt herkommen?

00:03:11: Also es fehlte mir immer ein bisschen die Problemstellung.

00:03:14: Und dann hatte ich die Chance, bei Ogilvy tatsächlich in der Strategie anzufangen.

00:03:21: Ich hab

00:03:21: das gemacht und war da Creative Planning Director auch für gut neun Jahre und habe quasi nochmal das Fach gewechselt.

00:03:35: Also von der

00:03:36: Ausführung?

00:03:38: Von der

00:03:38: Umsetzung ins

00:03:40: Strategie.

00:03:40: Also ist es heute immer irgendwie tiefes Denken und dann pragmatisches und kreatives Umsetzen Verbinde ich irgendwie ganz gut.

00:03:46: Und das ist

00:03:47: wahrscheinlich deine Alleinstellung?

00:03:48: Das merken wir halt, dass du beides kommst und das ist natürlich super!

00:03:51: Du bist

00:03:51: in Hybrid linke rechte Hirnhälfte die Ratio- und die Emotion und irgendwie die Logik und den Unsinn miteinander zu verbinden.

00:04:00: Ja bin jetzt seit fünf Jahren wieder selbstständig als kreativer und freier Markenstrategie und unter anderem noch In Residence by Human Unlimited Okay.

00:04:13: Das ist eine Pöppes-Agentur, Pöpps Beratung aus Düsseldorf die sich wirklich sehr auf den Bereich pöpps innere Vermögen von Unternehmen zu aktivieren um Unternehmen wertvoller und aber auch ein bisschen wundervoller zu machen.

00:04:30: Schön das hört sich doch gut an.

00:04:33: Also als alter Druckhase, sag ich mal.

00:04:35: Was war denn das schönste Druckprodukt oder das interessanteste was du jemals so gesehen hast?

00:04:41: Ja also da muss ich tatsächlich gar nicht so lange nachdenken weil ja gibt's etwas was mir wahrscheinlich nie aus dem Kopf geht.

00:04:47: Das war in meiner ersten Agentur.

00:04:49: in TV heißen die, die gibts auch immer noch.

00:04:53: Da gab es den sogenannten Knüllbrief.

00:04:56: Okay!

00:04:57: Das war ein Akquise-Tool Und zwar musst du dir vorstellen, eine kleine Pubbox.

00:05:05: Ein wirklich quadratischer Box.

00:05:07: So ein Würfel, ich weiß, zehn mal zehn Zentimeter.

00:05:11: Wie unser Inspiration Cube.

00:05:12: Bitzig genau das gleiche

00:05:14: Format.

00:05:15: Ich habe ja schon gesagt, ich habe euch was mitgebracht und etwas Augen machen.

00:05:18: Weil es zieht sich wahrscheinlich so ein bisschen dann auch durch.

00:05:20: Okay,

00:05:21: da bin ich gespannt.

00:05:23: In diesem kleinen Pubbox aus Recyclingkarton war ein zerknüllter Brief.

00:05:30: Der Text des Briefes, das ging an potenzielle Kunden dann immer raus.

00:05:34: Ich hab die als Praktikat dann immer verpackt und verschickt.

00:05:36: Ja okay!

00:05:37: Und in diesem Brief stand halt sehr geehrter Herr oder Frau.

00:05:40: sowieso irgendwie glaubt man den Statistiken werden umfassend aller Akquisebriefe ungelesen zerknüllt in ein Papierkopf geworfen?

00:05:48: Cool

00:05:49: super idea.

00:05:49: Wir haben ihn diese Arbeit schon mal abgenommen Und dann ging das halt weiter.

00:05:54: Wenn Sie es trotzdem bis hierhin geschafft haben, dann freuen wir uns irgendwie mal über ein Gespräch und das Ding hat halt so bombastisch funktioniert.

00:06:01: Das ist so eine einfache

00:06:03: simple Idee!

00:06:04: Ja, darf ich dich klauen?

00:06:06: Die ist heute stark von mir aus.

00:06:07: Okay gut!

00:06:08: Ich glaube das wirkt heute immer noch.

00:06:10: Also und es war halt wirklich einfach so auch immer jeder Brief Handarbeit und zerknüllt soll natürlich auch schön zerknollt gewesen sein.

00:06:17: Also schön

00:06:19: zerknüllen.

00:06:20: Du

00:06:20: musstest den schön zacknollen und in diese Box packen und dann kam ja nochmal eine Luftbolster umschlafen.

00:06:25: War bombe?

00:06:26: also so einfach aber sehr effektiv.

00:06:29: Ja, finde ich super.

00:06:31: Da kann ich mir vorstellen... A, weil es so ziemlich das erste Produkt war und dann B natürlich, weil's super konvertiert ist.

00:06:39: Jeder

00:06:40: hat diesen Brief am Ende oder weniger gebügelt?

00:06:44: Genau!

00:06:44: Und dann doch gelesen.

00:06:46: Kann ich mir richtig gut vorstellen.

00:06:49: Du bist also Experte für Positionierung und Strategie und Branding.

00:06:57: Woran scheitert Positionierung an einem häufigsten?

00:07:05: Also ich glaube, es gibt unterschiedliche Gründe warum Positionierung scheitern.

00:07:10: So aus meiner Lehre heraus, aus dem was ich so über das letzte Jahrzehnt gelernt habe ist dass es oft nicht auf einer Unternehmensebene anfängt mit den strategischen Dingen.

00:07:29: Also ich beginne mal gerne irgendwie mit sowas, sich nennt es die Business oder die Brand Ambition.

00:07:35: Sich wirklich einmal zumindest irgendwie hinzusetzen und sich den Kontext anzuschauen indem man eigentlich seine Positionierung macht und ist vielleicht so ein bisschen... Ich hole jetzt einfach ein bisschen aus aber das ist...

00:07:45: Ja dafür sind wir hier!

00:07:47: Ja

00:07:47: also ich glaube man muss vielleicht auch nochmal ein bisschen den Unterschied machen zwischen Marke und Unternehmen oder eigentlich den Unterschied nicht machen das würde ich sagen.

00:07:55: Ich glaub viele Unternehmen trennen halt Marke viel zu stark

00:07:59: von der eigentlichen...

00:08:00: Von ihrem Unternehmen.

00:08:01: Von der Unternehmenskultur oder

00:08:03: auch von dem Unternehemszweck und irgendwie, ne?

00:08:07: Und dann wird das halt zu so einer Marketing-Maßnahme nicht gelebt und es fehlen vielleicht die unternehmerischen Ziele dahinter, die meiner Meinung nach natürlich auch eine Positionierung stark machen und nicht nur Werbe-, oder Kommunikationsziele.

00:08:25: Ich glaube, man spürt das auch unterbewusst.

00:08:28: Denke ich schon.

00:08:29: Spürt man dass es jetzt nur ein Werbegeg oder steht die Marke wirklich dafür und steht das Unternehmen und auch die Mitarbeiter alle dahinter?

00:08:36: Ja also da sehe ich so ein bisschen irgendwie dass das durch Außengrund ist warum es nicht funktioniert.

00:08:45: Und dann natürlich wenn ich jetzt wirklich in die Umsetzung gucke Dann auch einer Positionierung ja auf fehlt halt einfach die Differenzierung.

00:08:57: Also wie unterscheiden wir uns denn jetzt?

00:09:00: Das ist ja die Idee der Positionierung, dass man natürlich auch in einer weißen und klaren Unterscheidung hat zu dem Rest des Wettbewerbsfeldes.

00:09:10: Und wenn man da eine Differenzierung hat dann fehlt trotzdem leider oft halt so ne eindeutige Wiedererkennbarkeit

00:09:17: und Klarheit.

00:09:18: also man nennt sagt immer Distinctiveness.

00:09:22: Dass man halt sagt okay ich habe irgendwie einfach hier auch Markensets Dinge an denen ich sofort erkannt werde, ohne dass da jetzt ein Konsument oder einen Stakeholder oder wer auch immer lange darüber nachdenken muss.

00:09:34: Was immer wieder irgendwie halt sofort ein Signal sendet.

00:09:39: Das ist diese Marke die darpositioniert ist aber auch irgendwie dadurch halt unterscheidbar

00:09:44: ist.".

00:09:45: Ja und ich meine selbst in so kleinen Unternehmen wie wir jetzt eins sind mit zehn Mitarbeitern hast du ja dorthin eine Möglichkeit die Marke zu bilden?

00:09:52: Klar ist das nicht so als wenn Supermarke hast du wie Coca-Cola oder Sparkasse.

00:09:58: Oder was der Teufel auch immer sagen kann, aber trotzdem sollte man sich ja auch in dem Bereich Gedanken drüber machen.

00:10:04: Was will ich repräsentieren?

00:10:05: Wo will ich hin?

00:10:07: Und man sieht das ja irgendwie... Also ein schönes Beispiel selbst so Marken wie Coca Cola die ja auch immer mal wieder in ihrer Geschichte Versuche gestartet haben Mit so neuen, abgewandelten Brand Assets.

00:10:19: Ich erinnere mich noch mal irgendwie... Es gab mal eine grüne Dose zum Beispiel.

00:10:22: Irgendwas und so.

00:10:23: Das hat halt überhaupt nicht funktioniert!

00:10:26: Also warum soll man den Leuten plötzlich was Neues zu lernen?

00:10:30: Ja, selbst wenn jetzt neue Produkte dahinter stehen.

00:10:34: Ich denke jetzt mal an Cola Light oder Cola Zero da muss man ja schon genau hingucken dass man das richtig Produkt gibt.

00:10:40: einfach weil das Branding so stark ist

00:10:43: und im Gegensatz gibts natürlich irgendwie bei guten Positionierungen sieht man dass es dann auch diese genaustarken Assets gibt die halt nicht nur anders sind sondern eben halt auch eigenständig Wieder erkennbar.

00:10:58: Okay,

00:10:58: ja das ist ...

00:10:59: Mental Availability sagt man immer, ne?

00:11:01: Also es muss halt irgendwie was aufrufen im Kopf dass ich das sofort verknüpft habe und ähm...

00:11:09: Ja, also dann das Endstudio glaube ich mal.

00:11:14: der Aufbau dahin ist glaub ich ein bisschen schwieriger, ne Genau!

00:11:19: Es gibt ja Marken und es gibt Marketingmaßnahmen.

00:11:23: Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen einer Markenstrategie und einfach nur Werbung, sag ich mal.

00:11:30: Ja das ist irgendwie eine gute Frage.

00:11:32: also ich glaube halt Werbung will verkaufen.

00:11:37: Markenstrategie oder Marke will er verführen?

00:11:42: Okay!

00:11:43: Das ist ein guter Ansatz.

00:11:44: Marke wird verführen.

00:11:45: Also das sind ja unterschiedliche Zielsetzungen.

00:11:50: Ich glaube Marke aufzubauen ist dann wichtig genau für diese mentale Verfügbarkeit weil ja nicht jeder immer in the market ist, also es ist ja nicht so dass jetzt außer vielleicht bei irgendwelchen alltäglichen fast moving consumer goods irgendwie.

00:12:06: Aber das ist ja jetzt nicht so, dass jeder jeden Tag da gerade den Bedarf hat für irgendeinen Produkt.

00:12:12: Das heißt dafür muss ich natürlich eine Vorbereitung treffen wenn das dann der Zeitpunkt ist und dann kann Werbung natürlich auch wirken.

00:12:20: aber es gibt ein sehr super schönes Zitat Wie hieß er?

00:12:27: Blümelhuber.

00:12:29: Professor Dr.

00:12:30: Blümmelhuber, der hat das mal irgendwie gesagt.

00:12:33: Das fand ich irgendwie total stark.

00:12:37: Der Unterschied ist so ein bisschen wie zwischen einem Gasthaus und einem Wirtshaus.

00:12:42: Also Gasthuis ist halt Marketing.

00:12:44: also da ist der Kundekönig und man versucht es irgendwie natürlich dem Kunden recht zu machen Und das Wirts Haus ist irgendwie halt eher wie Marke

00:12:55: Ja, ist schon klar.

00:12:56: Wo man hin will.

00:12:57: Da

00:12:57: wird halt der König und sagt halt was Sache ist?

00:13:02: Das finde ich gut.

00:13:02: Gasthaus gegen Wirtshaus.

00:13:04: Und das Interessante ist ja irgendwie... Vielleicht zeigt sich das dann auch so ein bisschen in der Umsetzung oder in der Ausspielung, in dem Unterschied.

00:13:12: Man kennt es ja so im Wirtshaushalt hat man dann halt gerne mal Speisekarten mit dreißig Seiten wo alles angeboten wird, was irgendwie nachgefragt werden könnte.

00:13:24: Also, von Schnitzel über Burger bis Thailandisch und

00:13:29: Indisch.

00:13:30: Also im Wirtshaus für mich gibt's da Leberkäse?

00:13:33: Ja!

00:13:35: Nee, andersrum im Gasthaus meine ich irgendwie.

00:13:36: Also in Gasthau ist ja so ein Gasthouse.

00:13:38: Genau, genau.

00:13:38: An

00:13:38: dem Wirtshause gibts in Zweifel halt irgendwie das was der

00:13:42: wird... Jetzt verstehe ich was du meinst, genau!

00:13:43: So rum

00:13:44: sorry, hab' ich

00:13:44: mich... Okay nee, ist ja gut.

00:13:47: Ich denke immer so an... Wie heißt er denn noch mal?

00:13:53: irgendwie in Köln?

00:13:54: Kennst du das?

00:13:56: Im Kölsch-Brauhaus.

00:14:01: Der ehemalige ...

00:14:03: Frühkölsch, meinste das?

00:14:04: Ein ehemalsiger Braumeister von Pfeffgen.

00:14:12: In Köln-Deutsch.

00:14:13: Der hat da so ein Restaurant.

00:14:15: Da gibt's nur Kotlet.

00:14:17: Aber dafür ist es einfach bekannt und deswegen gehen die Leute dahin.

00:14:20: Das ist wirklich eine Marke.

00:14:23: Bei uns gibts das... Das kann ich und dafür bin ich bekannt.

00:14:28: Und dafür bin die Ikone in Köln, da stehen die Leute Schlange weil sie halt genau das eben möchten.

00:14:35: Er hat sich einen Namen für gemacht und das ist natürlich auch sinnvoll.

00:14:38: Das ist

00:14:38: für mich halt irgendwie Marke.

00:14:40: Marketing ist dann schon eher dagegen so ein bisschen ja wir gucken halt dass wir den bestmöglichen Produkt Marketfit finden und möglichst viele natürlich auch für uns begeistern.

00:14:53: Ja, Marketing aufbauen ist ja so ziemlich das Wichtigste.

00:14:58: Was meinst du?

00:14:59: Was ist die wichtigste Grundlage für die Positionierung bei manner Markeraufgaben aufgreifen muss?

00:15:04: Ein bisschen haben wir es ja schon angeschränkt, aber bringen Sie nochmal auf den Punkt bitte.

00:15:07: Ich

00:15:07: glaube es spielen immer ganz viele Faktoren miteinander zusammen.

00:15:11: also ich glaube ein bisschen an einen Dreiklang Purpose Vision Mischen aus der eigenen Sicht.

00:15:21: Ich glaube grundsätzlich ist bei Marke immer wichtig, dass es irgendwie eine mehr oder weniger Übereinstimmung gibt zwischen der Eigenwahrnehmung und der Fremdwahrnähmung.

00:15:31: Also wer bin ich selbst?

00:15:32: Wo sind meine Stärken?

00:15:33: Was kann ich gut?

00:15:34: Und wie werde ich von außen wahrgenommen?

00:15:37: also wenn da natürlich zu viel Abweichung ist dann gibts ein diffusives Bild.

00:15:45: Um irgendwie zu dieser Eigenwahlnehmungen oder zu dem eigenen Bild zu kommen, glaub' ich muss mal schon gucken was so die eigene DNA is'.

00:15:53: akzeptierten Wahrheiten bei mir im Unternehmen in meiner Marke können die auch alle tragen, die hier irgendwie dafür zuständig sind.

00:16:02: Am Ende ist es natürlich halt immer eine Frage der Menschen.

00:16:04: also wenn ich jetzt nur was erfinde und das in einer Powerpoint runter schreibe oder aber keiner kann das irgendwie mittragen und irgendwie auch sagen ja das is so und wir leben das auch so mit unseren Werten jeden Tag

00:16:20: Da muss man natürlich auch erst mal wissen, was die anderen von einem denken.

00:16:24: Also muss man fragen.

00:16:26: Ich hab's mal gemacht, das war für mein LinkedIn-Profil damals, da hatten wir so einen Berater und der hat gesagt du musst jetzt mal zehn Leute anschreiben und die mal fragen, was sie von dir denken ohne dass du irgendwas anderes dazu sagst.

00:16:38: Was halten die von dir?

00:16:39: Was finde ich gut?

00:16:39: Was geht nicht so gut?

00:16:41: Das habe ich dann auch gemacht!

00:16:41: Und ich war total erstaunt, dass mein eigenes Bild von mir selber gar nicht so war, wie das was die anderen von mir gedacht haben.

00:16:48: Ich hätte nie gedacht dass einer so gut über mich denkt.

00:16:50: ehrlich gesagt ich habe mich selber viel kleiner gemacht als ich eigentlich war und es war so überraschend aber doch so befriedigend natürlich auch und darauf konnte ich dann wirklich ganz anders aufbauen dann.

00:17:00: Das war wirklich sehr interessant also und das geht natürlich auch für Firmen genauso.

00:17:04: daraus ist ja dann auch das Firmprofil dann natürlich auch entstanden klar.

00:17:07: Bei dir ist es ein Stück weiter irgendwie halt auch gehört ja zusammen du bist ja Mensch und Unternehmen Aber auch da ist natürlich sinnvoll, wenn das konkurrent ist.

00:17:18: Also nicht jetzt zu stark von dann abweicht.

00:17:23: Ich finde es spannend dass du das so sagst weil ich sehe tatsächlich da auch diese Überschneidungen.

00:17:27: also ob das jetzt eine Unternehmensmarke ist ne Konsumermark oder wie auch immer oder halt auch der Mensch als Marke.

00:17:32: Das Grundprinzip ist glaube ich immer dasselbe.

00:17:38: Ja irgendwie sieht man ja auch Unternehmen, Hubserunternehmen dann hinterher als Mensch irgendwo als Partner.

00:17:45: Die Verkörpern ja dann auch schon eine gewisse Identität.

00:17:47: Auch wenn es jetzt eine virtuelle Unternehmensidentität ist, aber trotzdem ist das ja eine.

00:17:55: Und dann glaube ich... Also vielleicht nochmal diese... Wir waren ja bei der Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmern.

00:18:08: Den Purpose irgendwie zu kennen was mein eigenerinnere Antrieb für das Versichermache.

00:18:15: Was will ich mal sein oder werden?

00:18:17: Das

00:18:19: ist die Vision,

00:18:20: dass man da halt einfach eine Vorstellung von hat und dann mischen.

00:18:28: Also oft gibt es ja auch immer so ein bisschen Begriffs hin und her, was ist denn eigentlich was?

00:18:34: Für mich ist das Mischenthema irgendwie relativ klar, dass sind halt die strategischen Ableitungen.

00:18:38: also was müssen wir denn jetzt konkret tun um da hinzukommen?

00:18:43: Und sodass auch jeder weiß, was er zu tun hat.

00:18:45: Wer wie wohin?

00:18:46: Genau!

00:18:51: Und dann aber natürlich auch für wen?

00:18:54: Ja, wenn wir über die Positionierung sprechen.

00:18:57: Also wirklich ich bin ein großer Freund irgendwie halt auch so von... Ich nenn's die Empathy-Map.

00:19:02: also sich wirklich halt auch anzuschauen was wollen denn eigentlich die Menschen da draußen mit meinem Produkt oder meiner Dienstleistung erreichen und in was für einer Situation.

00:19:17: Wir kennen ja alle diese Positionierungsmatrixen zwei Achsen.

00:19:22: Und ich habe schon auch viele Positionierungen gesehen, die basieren dann halt immer sehr auf so einem Können irgendwie von einer Produktebene.

00:19:31: Eigentlich interessiert das keinen Menschen?

00:19:34: Ja!

00:19:34: Sondern was kann man damit erreichen?

00:19:35: wie du schon gesagt hast, dass ist natürlich das wo es eigentlich hingehen sollte.

00:19:39: Ich meine wen interessiert... ... der Hammer, an sich was der Hammer kann.

00:19:44: Genau!

00:19:45: Wenn er eigentlich ein Bild aufhängen will ne?

00:19:46: Genau.

00:19:46: also eben und das ist da eigentlich das was den Hammer einfach macht... ...und wenn man dann das Bild an der Wand sieht, dann hat man natürlich viel mehr Vorstellungskraft und wenn das Bild dann noch etwas weiß ich irgendwie was Besonderes ist, dann ist es natürlich was ganz anderes als wenn wir nur diesen komischen Hammer zeigen.

00:20:02: Und das ist so irgendwie und das glaube ich schon ein wichtiger Punkt.

00:20:05: Also sich bei der Positionierung halt damit intensiv zu beschäftigen und dann auch ein bisschen tiefer zu gehen Also wirklich auch Empathie gegenüber seinen Kunden, seinen Abnehmern, Nutzern zu haben und zu entwickeln.

00:20:21: Um genau halt diese Bedürfnisse nicht nur den Bedarf dann herauszufinden und danach sich dann auch zu überlegen wo können wir denn hier einen Punkt machen?

00:20:31: Und wo können die uns denn hier differenzieren in dem Wettbewerb?

00:20:34: Weil es gibt natürlich für jedes BedürFnis irgendwie ein Anbieter Und da findet sich natürlich dann schon halt auch selbst bei sehr vergleichbaren Produkten, was die Qualität irgendwie oder die Fähigkeiten des Produktes angeht.

00:20:51: Dann trotzdem irgendwie im besten Fall so ein White Space in dem man sich positionieren kann, dann eher über die Marke als jetzt nur rein über die Produktfunktionalität.

00:21:04: Also wenn ich überlege gerade mal so ein anfassbares Beispiel Softdrinks.

00:21:12: Nimm doch uns!

00:21:16: Okay, dann müsste ich jetzt tatsächlich mal irgendwie... Na ja?

00:21:20: Ist interessant.

00:21:21: Wie würdest du es denn dann irgendwie sehen?

00:21:24: also was ist denn jetzt über das Produkt hinaus und über die Funktionalität tatsächlich vielleicht das Bedürfnis?

00:21:32: Also wir wollen unsere Kunden dahin führen, dass die mit den Drucksachen praktisch ihre Unternehmensziele erreichen.

00:21:38: Dass sie nicht einfach nur drucken weil gedruckt werden muss sondern dass das wirklich schon auch diesen Purpose dann hat, dass da irgendwas mit passiert.

00:21:45: Das ist so unser Ziel.

00:21:48: und sagen wir mal von dem Produkten her also wenn wir als Druckerei nicht druckend können Da brauchen wir recht drüber reden.

00:21:55: Also, Drucken müssen ... Wir können jetzt nicht sagen hier Superqualität und weiß ja doch das muss ja sein sondern es ist dann eher so was geht noch darüber hinaus über die super Qualität damit die Druckprodukte noch mehr Eindruck machen damit dass bei den Kunden unserer Kunden halt dementsprechend in Erinnerung bleibt und die dann dazu geführt werden dann die Produkte unserer Kunden zu kaufen.

00:22:15: also das ist unser Purpose den wir da haben.

00:22:20: Dann haben wir in letzter Zeit sehr viel mehr gemacht als nur drucken.

00:22:26: Wir haben uns sehr viel weitergebildet mit Storytelling, Felix und ich sind beide verkaufspsychologische geprüfte Experten, dass man dann natürlich auch noch mal eine ganz andere Sichtweise auf... Produkte hat, also Druckprodukte die die Kunden dann liefern.

00:22:41: und wenn uns dann irgendwas auffällt oder so.

00:22:42: Dann sagen wir auch schon mal, sollen wir da nochmal drüber gucken?

00:22:45: Da kann man bestimmt noch mehr rausholen oder wir empfehlen halt auch dann ein besonderes Papier oder eine besondere Veredelung damit das eben auch passiert.

00:22:53: Und dass ist so... Wir sind dabei uns davon wegzuentwickeln, dass wir in der reinen Druckerei sind weil wir viel mehr können.

00:23:00: Und gerade aber, wir kennen uns halt im Druck gut aus und wie oft gibt's das?

00:23:03: Bei dir gibt es auch!

00:23:04: Du hast auch so angefangen.

00:23:05: also da sind wir uns sehr ähnlich denke ich mal von der Ausrichtung auch her.

00:23:08: und auch dieses umsetzen Da sind wir stark auf weil wir in die Rückerei gewachsen sind Aber eben auch diese strategische dann mit einbeziehen Das ist genau das Im Grunde nur auf einer anderen Ebene.

00:23:20: Also du bist mir ja jetzt nicht mehr der Umsetzung vom Druck und wir entwickeln uns grad dahin nicht nur in die Umsetzung zu machen.

00:23:26: Also das ist gerade

00:23:28: sehr,

00:23:28: sehr starke Parallelen für mich.

00:23:30: Ja und du hast gerade so ein paar Sachen eben genau genannt, die ich jetzt in so einer Positionierungskreuz dann halt zum Beispiel tatsächlich auch aufführen würde um es zu erarbeiten.

00:23:42: also einen Punkt den du gerade gemacht hast der war z.B.

00:23:45: Risikofermeidung wo du jetzt ja auch erst denkst okay da muss man erstmal hinkommen.

00:23:51: Das sind halt ein paar Schritte um dann dahin zu kommen, zu dem wahren Bedürfnis.

00:23:56: Ja.

00:23:57: Das Leute halt irgendwie dann euch zum Beispiel wählen im Gegensatz zu einem Wettbewerber weil sie sagen da fühle ich mich einfach sicherer.

00:24:07: Da gehe ich keinen Risiko ein.

00:24:10: die also so andere sind vielleicht schneller oder sie sind vielleicht günstiger oder wie auch immer.

00:24:16: aber mein größtes Thema ist eigentlich es darf ja nichts schief laufen Titertimings, wenn das in die Hose geht dann hängt da so viel dran.

00:24:27: Also wäre zum Beispiel sowas wie Risikofermeidung ein Faktor.

00:24:33: Wo man sagen kann okay wer bewegt sich denn noch in diesem Feld?

00:24:37: oder bei wem ist es sonst halt eher so zweitrangig?

00:24:41: Ja das ist also bei uns auch sehr.

00:24:43: diese Risikovermeidung fängt natürlich nicht erst beim Druckprodukt an sondern die fängt schon viel früher

00:24:48: an.

00:24:48: und dadurch dass wir wirklich auf Beratung auch setzen und unsere Kunden gerne streicheln.

00:24:55: Und sagen, pass mal auf!

00:24:57: Wir nehmen dich an die Hand wir führen dich dadurch.

00:24:59: das ist was ein ganz anderer Ausrichtung als jetzt.

00:25:01: was Konkurrenten machen online Druckereien da der letzte deine Dat noch und dann kriegst du das was es gibt.

00:25:06: aber wir prüfen die Daten wir sprechen darüber wir machen und tun dass.

00:25:10: da ist schon eine ganz andere Positionierung als eine Online Druckerei hat.

00:25:13: also völlig klar ja und da hast du recht und da gehört dieses Risiko.

00:25:17: also unsere Kunden wissen wir versprechen nie etwas was wir nicht halten können.

00:25:21: Und wenn die sagen, wir brauchen das am Donnerstag.

00:25:24: Dann sagen wir entweder schaffen wir oder nein, schaffen wir nicht.

00:25:27: Wir schaffen es am Freitag oder wir versuchen uns am donnerstag aber freitag garantieren wir dir und dann ist das in Ordnung.

00:25:33: Dann weiß man woran man ist.

00:25:34: Aber wir würden nie irgendwas sagen ja, wir schaffen das aber und dann schaffen was nichts noch nie passiert.

00:25:38: Also toll, toll, ich mein immer.

00:25:40: Wenn jetzt der Laden abbrennt, dann ist es so.

00:25:43: Aber ansonsten.

00:25:45: Ja, aber dann kann man eben genau das halt auch gegenüberstellen und sagen, guck mal jetzt gibt es dann vielleicht andere, die sagen wir machen alles möglich und da in dem Bereich tummelt man sich dann halt nicht.

00:25:57: Ne weil alles möglich machen kann man einfach nicht.

00:25:59: also das funktioniert nicht.

00:26:04: Also unsere Positionierung haben wir jetzt schon ziemlich klar besprochen.

00:26:08: was passiert denn im so ein Unternehmen wenn die Positionierung wirklich klar ist?

00:26:14: Was macht das mit dem Unternehmen selber?

00:26:18: Ja, ich glaube das kann unheimlich viel Energie freisetzen für das ganze Unternehmen und für alle die da dran beteiligt sind.

00:26:28: Also vor allen Dingen wenn es klar kommuniziert wird auch intern.

00:26:31: Das ist ja das Wichtige.

00:26:32: Ja absolut!

00:26:33: Und da sind wir wieder bei dem wo ich eingangs war dass ich halt glaube Marke ist eben mehr als nur nach außen und mehr als Nur Marketing oder Kommunikation sondern es ist halt ein Teil des Unternehmens Das Selbstverständnis des Unternehmens.

00:26:49: Also ich glaube da fest dran, dass Marke wirklich auch ein Steuerungsinstrument ist irgendwie für das Unternehmen nach innen an dem sich irgendwie alle orientieren können und wenn es sauber und klar positioniert ist – und es gibt ja irgendwie ein sauberes Wofür wir das machen und was wir werden wollen – dann kann das schon viel Energie freisetzen und die Leute wirklich irgendwie über sich hinaus wachsen lassen weil sie da was haben, ich nenne es immer irgendwie gerne das große Ding.

00:27:22: Also eigentlich nur zwei Fragen.

00:27:25: also so ne?

00:27:26: Was ist das große ding?

00:27:27: und wenn man das irgendwie einmal definiert hat?

00:27:29: dann die zweite Frage wie machen wir's real und zwar einmal so ausdrucksstark und nach außen also alles was irgendwie sichtbar wird, was erlebbar wird ,was erfahrbar wird und aber natürlich auch operativ und nach innen Was heißt das denn irgendwie für die internen Strukturen?

00:27:46: Was heißt es für die Talente, was heißt das für Weiterbildung.

00:27:50: Also da sind ja alles Dinge, die sich die Marke auch beeinflusst werden können im besten Fall wenn man sie eben nicht nur als ein Marketinginstrument betrachtet sondern wirklich als ein Instrument zur Unternehmensführung.

00:28:02: und deswegen finde ich das halt auch dass Mark natürlich auch weit oben in einer Firma in der Führung irgendwie eines Unternehmens natürlich auch verankert sein muss und angesiedelt sein muss.

00:28:15: Und nicht irgendwas, was so.

00:28:16: ja das ist dann so eine Abteilung die kümmern sich hier irgendwie um Marke.

00:28:20: Ja das stimmt wobei dass schon meiner Meinung nach wirklich von allen getragen werden muss.

00:28:25: Ja natürlich.

00:28:25: Sonst

00:28:26: klappt

00:28:26: es nicht?

00:28:26: Nein nein, aber das ist halt immer so ein bisschen die Frage wenn's eben klar ist und scharf ist und nicht nur theoretisch und natürlich auch verschwurbelt.

00:28:38: manchmal Wenn's keiner versteht, kann auch keiner mitmachen.

00:28:43: Aber es gibt natürlich deswegen so... Ich glaube ist schon immer wichtig irgendwie den Kern des Kerns herauszuarbeiten?

00:28:52: Das meine ich auch ein bisschen das große Ding.

00:28:55: Was ist das eine große Ding für wir als Marke stehen und wofür man uns vielleicht noch nicht am Anfang aber im Laufe der Zeit dann auch akzeptieren kann und am Ende vertrauen kann Womit wir dann auch im besten Fall vielleicht sogar alleine irgendwo stehen.

00:29:17: Und also das macht schon Sinn, das herauszufinden.

00:29:22: Welche Rolle spielen denn Agenturen bei der Positionierung und Marktentwicklung heute?

00:29:29: Wir können auch schon mal so ein bisschen was und was passiert jetzt mit dem neuen Trend KI dabei.

00:29:35: Ja, eine hängt natürlich mit dem anderen schon zusammen.

00:29:39: Ich glaube Agenturen spielen immer eine große Rolle und sind auch nach wie vor noch.

00:29:44: Aber man sieht natürlich schon, dass so im Zuge der auch natürlich Kosteneinsparung vielleicht ein bisschen umdenken als externe Dienstleister angeht in den letzten Jahren.

00:30:02: Natürlich viele Unternehmen auch für sich entdecken das sie zumindest mal den strategischen Teil Eigentlich auch, weil sich selbst machen können.

00:30:13: Also sicherlich braucht es immer oder ist das immer gut wenn man einen Blick von außen hat?

00:30:18: Damit man nicht zu sehr so in seinem eigenen...

00:30:20: Haben wir ja eben schon mal gesagt, also man muss halt wissen was die anderen von einem denken und der Blick von Außen.

00:30:26: Vielleicht auch jemanden der halt auch irgendwie mal ein paar aufrichtige Fragen stellt oder irgendwie auch mal ein Paar Sachen die vielleicht Wehtun irgendwie auch benennt.

00:30:36: Ja, ist ja gut!

00:30:37: Also man kann sich nur entwickeln durch Kritik.

00:30:39: also wenn einer immer nur gesagt bekommt alles toll, alles toll entwickelt man sich nicht weiter.

00:30:43: aber ich glaube natürlich schon irgendwie jetzt so strategische Arbeit auch an der Marke und es lässt sich natürlich grundsätzlich in meinen Unternehmen arbeiten ja ausschlaue Menschen und die sind ja Wenn sie sich die Zeit nehmen dann können Sie das natürlich machen.

00:30:59: Jetzt gibt's diesen Bereich in vielen Unternehmen halt einfach auch nicht.

00:31:04: Also den kleineren Unternehmen ist das natürlich nicht so ausgeprägt und dann geht es natürlich einfach auch darum, was passiert in der Umsetzung?

00:31:13: Und das ist glaube ich etwas, was nach wie vor immer noch bei Agenturen.

00:31:19: die Kompetenz liegt irgendwie und auch die Expertise.

00:31:22: aber das ändert sich natürlich schon gerade durch KI oder...

00:31:29: Ich arbeite sehr gerne strategisch auch, das ist auch okay.

00:31:34: Aber die Umsetzung ich habe dann schon gerne wenn einer da ist der mir schon mal auf die Füße tritt und sagt jetzt bis dann und dann muss das aber fertig sein und das kann eigentlich nur ein externer leisten du findest selber immer hundertausend Sachen die eigentlich wichtiger sind und wenn dann deswegen bin ich auch gerne immer bereit dafür zu zahlen dass man eine auf die füße treten weil das ja schon sinnvoll ist.

00:31:53: also das ist eher so dieser anstoß und dann ist mir das geld auch zu schade wenn ich das dann Verstreichen lasse, wenn ich jetzt sechs Monate irgendwie so ein Coaching oder eine Agentur einschalte und dann habe ich halt diesen Zeitraum.

00:32:04: Ich kann das total gut nachvollziehen.

00:32:05: Gerade das strategische Okay, das könnte ich mir vielleicht noch mit KI irgendwie raussuchen.

00:32:10: aber dann die Umsetzung?

00:32:12: Ja diese Gewerke sind natürlich in den meisten Unternehmen ja auch überhaupt nicht vorhanden.

00:32:17: also Das was ihr tut, dass was eine Kreativagentur vielleicht auch noch irgendwie tut ist ja jetzt nicht in jedem Unternehmen Teil Das Unternehmens.

00:32:31: Also die haben ja andere Dinge dann auch irgendwie...

00:32:33: Ja, man muss halt dann unterscheiden.

00:32:35: wenn man sich allerdings nur ums Tagesgeschäft kümmert, dann entwickelt man sich auch nicht wirklich weiter.

00:32:39: also das haben wir erkannt und haben darauf hingearbeitet dass man doch schon wirklich auch viel am Unternehmen arbeitet als eigentlich nur im Unternehmen.

00:32:48: Aber jetzt ist die Verlockung natürlich so ein bisschen da auch zu sagen herkommen jetzt machen wir auch den Umsetzungsteil intern oder in-house Weil es natürlich geht, also es ist so oder vermeintlich geht.

00:33:03: Also solche Sachen für dies halt früher tatsächlich einfach die Spezialisten.

00:33:08: ich glaube es braucht immer noch die Speziellisten.

00:33:11: Ob's jetzt irgendwie in der Visualität ist im Design oder im Text, im Geschichten erzählen.

00:33:19: aber so die Verlockung ist natürlich da jetzt zu sagen ja das kann man doch irgendwie selbst schnell machen ein paar visuals

00:33:28: Also Ken war, kann das doch.

00:33:30: Genau und dann wird es

00:33:30: halt von irgendjemandem

00:33:31: übernommen?

00:33:32: Ich mache vom Promt in was weiß ich... wie heißt er jetzt noch Claude und der ist dann direkt verbunden und macht mir dann die... irgendwann sieht alles gleich aus oder?

00:33:41: Ja das ist dann halt genau das was dann eben passiert.

00:33:44: also ich nenn's selbst immer irgendwie oder das ein bisschen auch meine Befürchtung so dass die Irrelevanz halt einfach skaliert Ja, dass diese Beschleunigung, die wir da gerade irgendwie natürlich auch sehen.

00:33:58: Wenn die ohne Sinn passiert dann führt sie halt ins Nichts und Wir sehen das ja schon irgendwie.

00:34:04: Das ist natürlich grade.

00:34:05: halt auch die Medien- und unsere Social Media Kanäle überflutet werden von... Von

00:34:12: K.E.

00:34:12: Posten, die alle die gleiche Struktur haben und die alle das gleich... Genau

00:34:16: nicht mehr unterscheidbaren, nicht differenzierbaren Slope.

00:34:22: Ja, das ist natürlich immer so aus Performance-Gesichtspunkten.

00:34:26: Kann man noch sagen okay, möglicherweise tut es noch was irgendwie?

00:34:30: Also Frequenz und einfach...

00:34:33: Fleißarbeit!

00:34:35: Immer da sein, aber wenn dahinter halt keinen Sinn steht und das generisch ist und alles gleich aussieht dann ist es eigentlich rausgeschmissenes Geld.

00:34:48: besser woanders investieren.

00:34:49: Ja, ich denke auch also... Ich bin nachvoll bei dir!

00:34:51: Ich glaube auch dass dieses kreative KI-Berut auf Erfahrung klar also das lernt immer dazu aber diese persönlichen Impulse die passieren einfach nicht und KI kann ja auch nur zurückgucken und nicht nach vorne schauen.

00:35:09: und was soll sich da neues entwickeln?

00:35:11: Also

00:35:11: es wird nie die Zukunft neuer finden und wirklich die Kreativität gibt's.

00:35:16: Ich finde das im Moment auch noch nicht.

00:35:19: Insofern ist es eigentlich immer so was wie der kleinste gemeinsame Nenner, der dann am Ende dabei rauskommt und man sieht das ja auch.

00:35:25: Es wird auch anstrengend.

00:35:28: Dann ist es natürlich halt wirklich die Frage des eigenen Unternehmens wieder.

00:35:32: Das sind wir auch wieder beim Purpose.

00:35:34: Also ich glaube schon bei einem Purpose sollte es grundsätzlich darum gehen, dass man die Welt in irgendeiner Weise besser macht.

00:35:42: Man muss hier nicht immer retten...

00:35:45: Man kann es auch nur bunter machen.

00:35:50: Aber was natürlich schon jetzt passiert, finde ich und sieht man das passiert ja nicht unbedingt mit KI sondern da entsteht keine neue Energie, sondern es ist ein Energieräuber und wir sehen das ja auch interessanterweise bei neuen Studien die es jetzt gibt seit das sich einigermaßen etabliert hat, also so diese Idee der Produktivitätssteigerung.

00:36:20: Also man streitet sich da ja auch noch ein bisschen drüber ob es wirklich so ist?

00:36:24: Wir machen halt immer mehr in immer weniger Zeit.

00:36:28: Ob das jetzt am Ende aber wirklich die Produktivität steigert, ist die Frage oder ob es die Leute eigentlich nicht zusätzlich belastet mit Sachen, die sie vorher überhaupt nie gemacht hätten.

00:36:37: und ich habe jetzt auch nur so ein paar Untersuchungen und Studien gesehen die ja jetzt schon davon sprechen, dass da halt also das von der Pribolativität steigen oder auch von Kosten ersparen ist eigentlich keine Rede sein kann.

00:36:52: Also alle investieren in KI aber am Ende belastet es die Leute irgendwie ja sogar zusätzlich.

00:36:59: Ja ich denke man kann alles mit KI irgendwie erarbeiten Aber wie wir schon vorhin haben dann die Umsetzung ist ja noch noch diese Sache und ich glaube das ist auch heutzutage so Das Alleinstellungsmerkmal was man sich ja arbeiten kann, dass man bei der Umsetzung hilft.

00:37:17: Aber das ist wirklich...

00:37:19: Ja genau!

00:37:21: Aber das sind natürlich halt auch schon noch ein bisschen begrenzt.

00:37:25: also wenn ich jetzt in euer Business gucke naja die KI wird nicht an der Maschine stehen und

00:37:32: Aber die KE hilft uns schon, Wirkfluss zu entwickeln.

00:37:35: Also das ist schon toll!

00:37:36: Die Wirk Fluss sind dann einfacher und weniger fehleranfällig.

00:37:41: Das ist also wir nutzen KI auch wirklich ständig.

00:37:44: aber trotzdem heißt es nicht dass wir sie nur nutzen und dass wir uns gar keine Gedanken mehr daran verschwenden.

00:37:51: macht die KI das eigentlich richtig?

00:37:53: denn das ist ja das Wichtig, die lügen ja auch.

00:37:55: Wenn Sie was nicht wissen, dann erfinden Sie so etwas.

00:38:00: Von daher ist es schon sinnvoll, sich das dann nochmal mit Sinn und Verstand anzugucken.

00:38:04: Was hat die LKI da jetzt erarbeitet?

00:38:06: Klappt das auch wirklich?

00:38:07: ne?

00:38:08: Und ich find's jetzt auch was du sagst... Also was am Ende ist der wichtigste Faktor immer der Mensch.

00:38:12: Das glaub' ich wird so bleiben.

00:38:14: also der dir die KI bedient ohne den wirds natürlich nicht funktionieren.

00:38:20: Auch wenn manche da irgendwie von anderen Szenarien träumen aber die möchte ich eigentlich gar nicht unbedingt.

00:38:24: und jetzt in eurem Fall wenn Du sagst ein Workflow zu verbessern ja Das funktioniert, wenn da jemand die KI bedient und trainiert.

00:38:36: Der ja dann auch den Workflow aber kennt und auch weiß wie er denn bisher funktioniert hat um ihn dann zu optimieren.

00:38:44: Nur

00:38:44: wie du fütterst das bekommst du raus?

00:38:46: Und da sagste schon und das Füttern wird immer der Mensch machen und dass dann ist es schon das Ergebnis sehr stark davon abhängig was gefüttert wird.

00:38:53: Genau also es ist so eine Shit in, shit out!

00:38:56: Also ich muss natürlich schon irgendwie die richtigen Fragen stellen und den richtigen Input, den richtigem Promt geben.

00:39:04: Und

00:39:05: wo die KI wirklich so nach wie du es machen würdest?

00:39:09: Vielleicht kannst du sogar rausfinden, die und die Fragen aber wird dann an der richtigen Stelle weitergeboten weil man ja selber doch nicht der Experte ist.

00:39:17: Also braucht man ja den Experten der einem dann hilft nochmal weiterzukommen.

00:39:22: Sie

00:39:22: wegt einen in einer gewissen Schlauheit, die aber halt auch nur vermeintlich ist Und du sprichst gerade noch was anderes, spann das an.

00:39:32: Das meine ich mit diesem Thema der Produktivitätssteigerung oder Effizienzsteigerungen.

00:39:41: Die KI fragt halt auch immer nach und sie macht aus einer ursprünglich einfachen Aufgabe am Ende eine Wissenschaft weil sie auch kein Ende findet.

00:39:54: Das ist ja so ein bisschen, ach du und dann könnte man, soll ich noch das?

00:39:56: Und wollen wir nicht noch dass.

00:39:58: Und könntest du nicht noch das irgendwie?

00:40:00: Dann hältst du dich da auf.

00:40:01: Hält

00:40:01: sich da auf!

00:40:02: Und das ist genau das was ich meine, dass dadurch natürlich eigentlich statt einer Effizienzsteigerung entsteht halt mehr Arbeit die es ohne die KI gar nicht geben würde mit der sich Menschen dann aber beschäftigen und meinen sie hätten jetzt wer weiß was verbracht.

00:40:16: Ja.

00:40:17: Und dann ist der Tag rum und du hast unheimlich viel produziert.

00:40:22: Aber die Frage ist, wofür?

00:40:24: Und

00:40:25: hast du überhaupt deinen gesunden Menschen verstanden?

00:40:27: auf dem Kopf.

00:40:28: Also auf dem Schirm weil du vergisst es ja dann lustig angeregt und angerekt und angerekt und irgendwann vorkommen richtig ich kann das absolut nachvollziehen was du sagst also mir ist auch schon passiert muss ich ganz ehrlich zugeben wenn ich da irgendwas mache und total krass das weiß ich richtig.

00:40:46: Ja was meinst du?

00:40:46: Das ist

00:40:46: immer eine frage wann man das einsetzt.

00:40:49: Jetzt so irgendwie meiner strategischen Arbeit, ich mag das am Anfang.

00:40:52: Wenn ich in ein Projekt einsteige, dann mag ich das halt auch.

00:40:55: Ich nenne es immer den ersten Jam erstmal zu gucken was könnte denn irgendwie relevant sein?

00:41:03: Also Suchfelder also so ein bisschen ohne Landkarte umherziehen und mal schauen was einem links und rechts des Weges begegnet an Nuggets, an interessanten Dingen.

00:41:16: aber das muss man natürlich dann halt irgendwann aufhören Sagen so, okay jetzt.

00:41:20: Ja

00:41:20: sonst konntest du dich da wandern?

00:41:23: Und das

00:41:23: ist schon was die KI sehr gerne macht, dass sie einen quasi halt irgendwie vom Hölzchen aufs Stöckchen bringt und dann auch nie damit aufhört weil sie ja selbst gar nicht definieren kann wo das Ende ist, weil wenn ich diesen Input nicht gegeben habe, dann wird ihm mir die KI nicht liefern.

00:41:36: Sie macht halt im Ende unendlich weiter also solange die Tokens reichen...

00:41:41: Genau!

00:41:44: Und jetzt habe ich gerade vor kurzem noch irgendwie was Spannendes gesehen oder gelesen, was jetzt so ein bisschen auch zutage kommt.

00:41:55: Am Ende hängen hinter diesen KI-Modellen natürlich Unternehmen die auch wirtschaftlich handeln und das Ganze natürlich auch monetarisieren und das kommt jetzt auch noch dazu.

00:42:08: also auch dieser Punkt dass es ja günstiger ist weniger kostet als jetzt die menschliche Arbeit, ich sag mal irgendwie in den Beispiel Agenturen.

00:42:21: Das stellt sich durchaus gerade halt auch infrage weil wir wissen ja gar nicht wohin diese Preisentwicklung geht.

00:42:27: also man könnte fast sagen wir sind natürlich alle gerade so ein bisschen angefixst von den Möglichkeiten die uns JETGPT oder Claude bieten mit selbst mit einem Basic Account.

00:42:40: aber wer weiß denn wann die Preise dafür dann auch entsprechend erhöht werden.

00:42:46: Und das ist teilweise jetzt schon so, also dass man schon sieht, dass halt wirklich auch in größerer Nutzung auf einmal jetzt die Preisen für diese Nutzungen die Kosten, die man mit menschlichen Fähigkeiten hätte, schon übersteigen.

00:43:04: Also damit fällt natürlich dieses Versprechen

00:43:08: Alles ist billiger.

00:43:09: Auf dem jetzt alle gesetzt haben, so ah das ist halt günstiger als wenn ich da jetzt ein Mensch hinsetze?

00:43:14: Ja!

00:43:14: Das ist die Frage wie lange es hält.

00:43:16: aber wir sind schon so ein bisschen angefixt von den Systemen und dann ist natürlich irgendwann auch schwierig da wieder rauszukommen.

00:43:23: V.a.,

00:43:24: wenn man irgendwann natürlich schon angefangen hat seine ganzen Leute vor der Tür zu setzen, weil man gesagt hat wir setzen das jetzt alles.

00:43:30: Wir konnten fünftausend Leute irgendwie

00:43:33: aussetzen, weil wir

00:43:34: das durch KI ersetzt haben.

00:43:35: Ist ja viel günstig.

00:43:37: Und dann kommt halt OpenAI oder irgendjemand und sagt so, ab heute kostet der Token aber

00:43:43: einfach das Zehnfache.

00:43:43: Was weiß ich

00:43:44: genau?

00:43:44: Weil

00:43:45: wir können ja

00:43:46: die Preise definieren also es fällt uns ja keiner auf.

00:43:49: Ja, könnte passieren.

00:43:50: Wo siehst du denn die KI im Agenturbereich in fünf Jahren?

00:43:55: Wenn ich das wüsste...

00:43:57: Dann wärst du gut!

00:43:57: Das

00:43:58: wäre super.

00:44:00: Müssen wir mal die KI fragen Ich

00:44:02: bin kein Profit.

00:44:03: Lustigerweise könnten man das tatsächlich machen.

00:44:06: Also ich hab auch einen eigenen Future-Beliefsagenten trainiert, den ich dafür nutze um wenn ich genau an der Stelle stehe wo ich am Anfang mal gesagt habe was ist so auf der einen Seite die eigene DNA zu identifizieren aber dann im zweiten Schritt natürlich auch mal ein Blick in die Zukunft zu werfen und zu sagen wo sehen wir uns denn eigentlich in der Zukunft?

00:44:33: Was sind denn da für Herausforderungen und wie sieht die Welt eigentlich aus?

00:44:37: oder wann ist die Zukunft für uns eigentlich relevant?

00:44:41: Ich habe mir sowas tatsächlich trainiert.

00:44:44: Oh,

00:44:44: was sagt er?

00:44:45: Dein Assistent!

00:44:46: Ich

00:44:46: hab es jetzt noch nicht mal ausprobiert.

00:44:47: Also

00:44:48: okay du bist noch dabei.

00:44:49: Aber das könnten wir vielleicht im Nachgang tatsächlich auch einmal machen.

00:44:52: Ja,

00:44:53: finde ich auch super interessant.

00:44:55: Es funktioniert überraschend gut.

00:44:56: also natürlich sind die Antworten wie wir gerade schon gesagt haben Ich glaube, sie kann niemals auch wirklich in die Zukunft gucken.

00:45:05: Aber sie gibt so wie ich es irgendwie gemacht habe auf Hand an Hand eigentlich von vier sehr simplen Fragen was ist die Branche?

00:45:14: Was ist die Kategorie?

00:45:16: Was soll die Betrachtungsebene sein?

00:45:19: Also kann ja menschlich sein, kann gesellschaftlich sein und politisch sein.

00:45:23: Kann aus dem Markt herauskommen.

00:45:25: Man kann auch Dinge kombinieren wenn man sagt da gibt's Spannungsfelder, die interessant sein könnten.

00:45:32: Wie du jetzt gesagt hast, fünf Jahre zum Beispiel.

00:45:35: Und dann ist halt irgendwie die Viertes eigentlich die Entscheidung ein bisschen wie die Forschungsfrage zu überlegen wann ist diese Zukunft für uns relevant?

00:45:43: Wann bedeutet eigentlich nicht handeln einen Nachteil?

00:45:48: und dann fängt die Maschine an zu arbeiten.

00:45:52: bevor diese Fragen nicht geklärt sind macht sie auch nichts habe ich extra darauf ach gegeben damit sie da nicht anfängt irgendwas auszudenken.

00:45:59: Und dann kommt man irgendwie zumindest mal auf interessante Suchfelder.

00:46:03: Also die, wo ich jetzt sage so in der klassischen Recherche Arbeit, so im strategischen Prozess würde man natürlich wirklich viel länger dafür brauchen und man würde vielleicht auch Dinge übersehen.

00:46:15: Auch einfach schon aus dem persönlichen Bayes heraus, wenn man sagt oh da kenne ich mich nicht mit aus.

00:46:18: Das ist nicht

00:46:19: sehr und man ist ja auch nicht unvereignet.

00:46:20: Da

00:46:20: bin ich ja genau.

00:46:23: Aber ich habe es mit ein paar Unternehmen auch mal quasi getestet So ein bisschen anti-bullshit Test, um einfach für mich rauszufinden.

00:46:32: Sind diese Ergebnisse, sind diese Future Beliefs?

00:46:36: Machen die tatsächlich für deine Kategorie, für deine Branche zumindest mal Sinn?

00:46:40: oder ist das irgendwie aluziniertes Zeugs?

00:46:45: Also ich habe mich dann auch wirklich bewusst in so Bereiche hervorgewagt wo ich jetzt selber sagen musste, da hab' ich überhaupt gar keine Ahnung und da kann ich keine Expertise, bin nicht überhaupt kein Fachmann!

00:46:56: Und dann habe ich aber die Leute gefragt, die sich damit auskennen.

00:46:58: Sie sagten mir zumindest naja natürlich ist das eine oder andere vielleicht ein bisschen banal?

00:47:02: Oder es sind vielleicht jetzt auch freutigen Erkenntnissen.

00:47:05: Aber es sind durchaus auch Punkte wo man schon sagt oder sollte man mal darüber nachdenken.

00:47:09: also das ist schon relevant und wie gesagt Ich glaube nicht dass die ke die Zukunft vorhersehen kann aber sie kann einem halt helfen Die richtigen Suchfelder auf so einer Karte vielleicht mal zu markieren, auf der Zukunftskarte zu markiert.

00:47:27: Damit man dann da intensiver suchen kann und dann halt auch nichts verpasst.

00:47:34: Ja.

00:47:35: Wo man ja sagt nur weil ich da jetzt vielleicht heute keine Ahnung von habe, hab' ich nicht drüber nachgedacht.

00:47:39: Genau!

00:47:41: Also da hilft das.

00:47:42: Das finde schon macht auch Spaß.

00:47:44: also

00:47:45: Hast du noch irgendwas, was du im Zusammenhang mit Positionierung, Markenbildung und KI oder so unseren Hörern noch mit auf den Weg geben möchtest?

00:47:57: Ich meine da war ja schon sehr viel Input aber es war auch vielleicht eine kurze Zusammenfassung.

00:48:04: Ja also aus meiner Arbeit mit Human Unlimited gibt's immer diese schöne Formel für Marken die eigentlich universell gilt.

00:48:14: Es geht um Können das muss da sein, die Qualität Produktebene auf einer Unternehmensebene.

00:48:21: Aber dann kommt der Charakter dazu, den gilt es halt auch herauszuarbeiten damit man sich nicht nur auf dieser einen Ebene unterscheidet und dann dranbleiben.

00:48:30: Konzentriertät also am besten nicht ständig ändern das glaube ich auch was was halt sehr verbreitet ist, sowohl in Unternehmen als auch in Agenturen.

00:48:41: Dann kommt irgendwie jemand Neues und meint ich musste jetzt einfach mal wieder was anderes machen nur um eine Duftmarke zu setzen und dann wird dadurch vielleicht irgendwie wertvolle Arbeit die vorher passiert das so nicht gemacht ohne Grund und ohne Not.

00:48:57: Also Marca hat da wirklich auch etwas mit Kontinuität zu tun.

00:49:01: und dran bleiben.

00:49:04: Die Leute haben genug zu tun jeden Tag.

00:49:05: Also wir werden überschwemmt jeden Tag von irgendwelchen Botschaften, von irgendwelschen Dingen mit denen wir uns beschäftigen sollen oder müssen.

00:49:13: Da muss man es ihnen nicht noch unnötig schwer machen.

00:49:15: Ach so recht!

00:49:16: Ja okay also dran bleiben.

00:49:20: Danke dir sehr für diese wertvollen Einblicke.

00:49:23: Das hat unheimlich viel Spaß gemacht und ich denke, der erste Podcast hat doch gar nicht wehgetan.

00:49:30: Was das so perfekt gemacht?

00:49:32: Vielen Dank für deinen Besuch bei uns!

00:49:34: Ja, vielen Dank für die Einladung.

00:49:36: Wenn es euch gefallen hat, schaltet wieder ein, abonniert den Podcast.

00:49:40: Wir freuen uns über jeden Kommentar Und sehen uns beim nächsten Mal.

00:49:43: Bis dahin

00:49:46: Tschüss.