E171 - Ideen umsetzen statt verwalten - so funktioniert es wirklich
Wir sind Deine Hoster Birgit Hermes https://www.linkedin.com/in/birgithermes https://www.instagram.com/bigilinski https://www.tiktok.com/@bigilinski
Felix Fuchs https://www.linkedin.com/in/felix-fuchs-178a0078/ https://www.instagram.com/medienfuchs https://www.tiktok.com/@medienfuchs
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Warum gute Ideen in der Schublade bleiben Felix und Birgit starten direkt mit einer These: Die meisten Ideen scheitern nicht an der Idee selbst - sondern daran, dass der Alltag sie begräbt. Zwischen Tagesgeschäft, falschen Prioritäten und dem ewigen „machen wir im Sommerloch" bleiben selbst vielversprechende Konzepte liegen.
Vizuri – das Herzensprojekt, das in die Hose ging ca. 01:28 - 05:30 Die beiden beschreiben Vizuri, ihre gemeinsame Geschenkidee: individuelle Poster mit Statuen im Holzrahmen, ursprünglich für Hochzeiten und Freundschaften gedacht. Verkauft über einen Etsy-Shop, liebevoll verpackt mit Karte und Blankoumschlag. Das Problem: Zu wenig Bestellungen, um es zu automatisieren – stattdessen handgeklebte Produkte bis in den Abend. Am Ende wurde die Reißleine gezogen.
Erkenntnis: Auch ein Flop bringt dich weiter. Sie haben Amazon FBA kennengelernt, erste Insta-Erfahrungen gemacht und ein besseres Verständnis für ihre Druckkunden gewonnen.
CustomerConnector - diesmal nah am Kunden entwickelt ca. 05:30 - 16:00 Das Gegenstück: Der CustomerConnector, ein 12-wöchiges Programm mit Live-Calls, das Marketing und Vertrieb zusammenbringen soll. Entstanden aus der Beobachtung, dass Bestandskunden in vielen Unternehmen sträflich vernachlässigt werden.
Der entscheidende Unterschied zur Schubladenidee: Vor dem ersten Modul wurden rund 20 Kundeninterviews geführt - vom Handwerker bis zum Konzern. Dann: Pilotunternehmen einbinden, Module parallel entwickeln, direktes Feedback einbauen. Nicht warten, bis alles perfekt ist - anfangen und mit echten Teilnehmern weiterbauen.
Was wirklich zur Umsetzung bringt ca. 16:00 - 18:30
- Zeiten blocken wie einen fixen Termin mit sich selbst
- Externe Verbindlichkeit schaffen: jemanden, dem man liefern muss
- Nicht nur Wissen konsumieren, sondern direkt anwenden
- Gruppen-Feedback nutzen – auch branchenfremd kann befruchten
Wann man die Reißleine ziehen sollte ca. 11:00 - 13:00 Eine Grenze, keine Formel: Wenn man selbst nicht mehr überzeugt ist und das Nebenprojekt das Kerngeschäft gefährdet, ist Aufhören keine Niederlage. Beharrlichkeit ist wichtig - aber Sturheit nicht.
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